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Der interne Bereich steht nur Dortmunder Johannitern zur Verfügung.
Johanniter Rettungshunde in der Lawinensuche
Geschrieben von Maika Köhle   
Donnerstag, 2. April 2009

Dortmunder Johanniter in der Lawinensuche

Die Mitglieder der Johanniter Rettungshundestaffel waren der Einladung vom Italienischen Roten Kreuz (IRK) Passeier gefolgt um in der Woche vom 28.2. – 7.3.2009 die Rettung von Menschen in Lawinen zu erlernen.

In einer Skihütte auf dem Jaufenpass auf 2.000 Meter Höhe, trafen sich an die 60 Hundeführer verschiedenster Organisationen und fanden in der italienischen Alpenregion Realbedingungen vor:

Über 4 Meter Schneehöhe und immer wieder Meldungen über Lawinenabgänge und Warnungen bis Stufe 5.

Was es für einen Menschen bedeutet, von Schneemassen umgeben zu sein, spürten die Teilnehmer bereits am ersten Übungstag, indem man in einer Schneekuhle liegend von dem schweren Schnee bedeckt wurde. Ein ganz schön beklemmendes Gefühl. In der gesamten Woche wurden Schneehöhlen gegraben, Menschen versteckt und die Hunde daran gewöhnt, menschliche Witterung aufzunehmen, in die Höhlen vorzudringen und sie durch lautes Bellen anzuzeigen.

 
lawine1

Auch wenn in Dortmund und Umgebung keine Lawinen zu erwarten sind, ist es dennoch eine wichtige Übung für Hund und Hundeführer um zu lernen, dass Schnee nicht nur Spielspass bedeutet, sondern auch bei leichten Schneeverhältnissen Menschen schnell aufgefunden werden müssen um sie vor Erfrierungen zu schützen. In der Dunkelheit kann eine vermisste Person leicht im Schnee übersehen werden und lebensgefährlich unterkühlen. Dann ist schnelle Hilfe gefragt und wer kann es besser als der Hund mit seiner feinen Spürnase.

Alle Hunde, meisterten ihre Aufgabe hervorragend und zur Belohnung gab es anschließend dann das Spiel mit dem Lieblingsspielzeug. 

 

lawine2

Abends, nach getaner Arbeit im Schnee, wurden die Hundeführer in Theoriekursen wie: Lawinenkunde, Abseil- und Knotentechnik, Erste Hilfe am Hund, und den Umgang mit einem Rettungshubschrauber ausgebildet.

Für die Teilnehmer war es eine intensive und lehrreiche Woche. Neue Freundschaften wurden unter den Organisationen geschlossen, sich fachlich ausgetauscht und sich für das nächste Jahr in Italien wieder verabredet.

Vielen Dank an das Italienische Rote Kreuz für die hervorragende Organisation!

 

gruppe

 

 

 

Letzte Aktualisierung ( Freitag, 3. April 2009 )
 
Leben retten für ein "Leckerchen"
Geschrieben von Maika Köhle   
Montag, 22. Oktober 2007

Johanniter-Unfall-Hilfe Dortmund baut Rettungshundestaffel für das Ruhrgebiet auf  

hundestaffel1-klein

Dortmund Oktober 2007. Wenn Menschen vermisst werden, oder bei einem Erdbeben oder einer Explosion verschüttet werden, zählt für die Retter jede Sekunde. 

Aus diesem Grund setzt die Johanniter-Unfall-Hilfe Dortmund ab jetzt auch auf die "Retter mit der kalten Schnauze". 

 

Wolfgang Baumbach, Mitglied des Kreisvorstandes der JUH Dortmund, begründet die Entscheidung zur Gründung der Rettungshundestaffel "Ruhrgebiet" so:

"Um eine vermisste Person in einem Waldgebiet auffinden zu können, ist eine Hohe Anzahl von Helfern notwendig. Ein Hund ist, aufgrund seines unglaublichen Riechvermögens, in der Lage, die gleiche Fläche in kürzester Zeit effizient abzusuchen. 
 
Auch kann bei einem Unglücksfall mit verschütteten Personen natürlich nicht einfach ein Bagger anrücken und graben. Hier schafft es der Hund, selbst unter meterdicken Trümmern,  den Menschen schnell und sicher zu orten. 
Wir haben uns von den immensen Vorteilen der Rettungshunde selbst überzeugen können, und waren davon so begeistert und überzeugt, dass wir uns zur Gründung der neuen Staffel entschieden haben".   

 

Letzte Aktualisierung ( Freitag, 3. April 2009 )
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